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Was kostet eine Website 2025? Preisguide für KMU

Ehrliche Preisübersicht für Unternehmenswebsites: Von der einfachen Visitenkarte bis zum komplexen Webauftritt. Mit konkreten Zahlen und laufenden Kosten.

Taschenrechner neben einem Laptop mit einer geöffneten Unternehmenswebsite

Sie planen eine neue Website und wollen wissen, was das realistisch kostet. Hier bekommen Sie konkrete Zahlen, keine vagen Spannen.

Warum die Preisspanne so groß ist

Wenn Sie "Was kostet eine Website?" googeln, finden Sie Angaben von 500 bis 50.000 Euro. Das ist nicht falsch, aber auch nicht hilfreich. Denn der Preis hängt von wenigen, klar benennbaren Faktoren ab:

  • Umfang: Fünf Seiten kosten weniger als dreißig.
  • Funktionen: Ein Kontaktformular ist etwas anderes als ein Buchungssystem mit Kalenderanbindung.
  • Design: Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein komplett individuelles Design.
  • Inhalte: Texte und Fotos selbst liefern oder professionell erstellen lassen macht einen deutlichen Unterschied.
  • Technik: Ein statischer One-Pager hat andere Anforderungen als ein CMS mit Rechtemanagement.

Wir sehen bei unseren Kunden in Hamburg und Quickborn, dass die meisten KMU in eine von drei Kategorien fallen.

Konkrete Preisbereiche für Unternehmenswebsites

Einfache Unternehmensseite (3 bis 7 Seiten)

Typisch: 2.000 bis 5.000 Euro

Startseite, Leistungsübersicht, Über-uns, Kontakt. Responsive Design, saubere Ladezeiten, Grundlagen-SEO. Für viele Handwerksbetriebe, Praxen oder lokale Dienstleister ist das der richtige Einstieg.

Professioneller Webauftritt (8 bis 20 Seiten)

Typisch: 5.000 bis 12.000 Euro

Hier kommen individuelle Unterseiten für einzelne Leistungen dazu, ein Blog-Bereich, Kontaktformulare mit Logik, eventuell eine Terminbuchung. Das Design ist maßgeschneidert, die Texte werden oft mitentwickelt. Dieser Bereich ist der häufigste bei mittelständischen Unternehmen, die über ihre Website aktiv Kunden gewinnen wollen.

Komplexe Webanwendung oder Shop

Typisch: 12.000 bis 30.000 Euro und mehr

Online-Shops, Portale mit Nutzerkonten, Anbindungen an Warenwirtschaft oder CRM. Hier entsteht ein Großteil der Kosten durch die technische Komplexität im Backend, nicht durch das sichtbare Design.

Laufende Kosten, die oft vergessen werden

Der Einmalpreis ist nur die halbe Rechnung. Nach dem Launch fallen regelmäßig Kosten an:

  • Hosting: 10 bis 50 Euro pro Monat, je nach Anbieter und Anforderungen.
  • Domain: 10 bis 20 Euro pro Jahr.
  • SSL-Zertifikat: Bei vielen Hostern inzwischen inklusive.
  • Wartung und Updates: 50 bis 200 Euro pro Monat, wenn ein Dienstleister CMS-Updates, Sicherheitschecks und Backups übernimmt.
  • Inhaltspflege: Je nachdem, ob Sie selbst pflegen oder pflegen lassen.

Rechnen Sie für eine professionell betreute WordPress-Seite mit laufenden Kosten von circa 100 bis 300 Euro pro Monat. Bei statischen Seiten ohne CMS fallen diese deutlich geringer aus.

Agentur, Freelancer oder Baukastensystem?

Die Wahl des Dienstleisters beeinflusst den Preis erheblich.

Baukastensysteme (Wix, Squarespace, Jimdo) kosten 10 bis 40 Euro pro Monat. Sie eignen sich, wenn das Budget sehr knapp ist und keine individuellen Anforderungen bestehen. Die Einschränkungen zeigen sich bei SEO, Ladezeit und Erweiterbarkeit.

Freelancer arbeiten typischerweise für 60 bis 120 Euro pro Stunde. Eine einfache Website kostet bei einem guten Freelancer 1.500 bis 4.000 Euro. Der Vorteil: direkte Kommunikation, schnelle Umsetzung. Der Nachteil: weniger Kapazität bei größeren Projekten.

Agenturen berechnen 80 bis 200 Euro pro Stunde. Dafür bekommen Sie in der Regel Strategie, Design, Entwicklung und Content aus einer Hand. Laut dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) investieren deutsche KMU im Schnitt zwischen 5.000 und 15.000 Euro in ihren professionellen Webauftritt.

Was eine Website wirklich "kostet"

Die eigentlich relevante Frage ist nicht, was die Website kostet. Sondern was es kostet, keine gute Website zu haben.

Wir haben Kunden begleitet, deren 8.000-Euro-Website innerhalb von sechs Monaten mehr Anfragen generiert hat als vorher in zwei Jahren. Gleichzeitig haben wir Unternehmen gesehen, die 2.000 Euro in eine Website gesteckt haben, die niemand findet.

Der Preis allein sagt wenig. Entscheidend ist, ob die Website auf ein klares Ziel einzahlt: Anfragen generieren, Vertrauen aufbauen, gefunden werden. Genau das machen wir bei unseren Webdesign-Projekten zur Grundlage jeder Zusammenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich mit einer günstigen Website starten und später erweitern?

Ja, wenn die technische Basis stimmt. Eine sauber gebaute Seite mit drei Unterseiten lässt sich problemlos auf zehn oder zwanzig Seiten erweitern. Problematisch wird es nur, wenn die Erstversion auf einem Baukastensystem mit begrenzten Exportmöglichkeiten läuft.

Warum sind die Preise bei verschiedenen Agenturen so unterschiedlich?

Weil Website nicht gleich Website ist. Manche Agenturen setzen auf Templates und passen nur Farben und Texte an. Andere entwickeln individuelle Designs mit durchdachter Nutzerführung. Beides hat seine Berechtigung, aber der Aufwand unterscheidet sich erheblich.

Brauche ich wirklich eine professionelle Website oder reichen Social-Media-Profile?

Social Media ist ein Kanal, keine Basis. Profile gehören der Plattform, nicht Ihnen. Eine eigene Website gibt Ihnen volle Kontrolle über Inhalte, Auffindbarkeit und Kontaktaufnahme. Gerade für lokale Unternehmen in Hamburg und Umgebung bleibt die Website das Fundament.

Wie lange dauert es, bis sich die Investition amortisiert?

Das hängt von Ihrem Geschäftsmodell ab. Ein Handwerksbetrieb, der über seine Website monatlich drei zusätzliche Aufträge im Wert von je 2.000 Euro gewinnt, hat die Investition nach wenigen Wochen wieder drin. Voraussetzung ist, dass die Seite technisch sauber ist, bei Google sichtbar wird und klar zur Kontaktaufnahme führt.

Sind laufende Wartungskosten wirklich nötig?

Für CMS-basierte Seiten (WordPress, Typo3) sind regelmäßige Updates Pflicht. Veraltete Plugins sind eines der häufigsten Einfallstore für Angriffe. Bei statischen Websites ohne CMS ist der Wartungsaufwand deutlich geringer, aber auch hier sollten Sie SSL-Zertifikate und Backups im Blick behalten.


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